Fabian Recher fährt auch in der neuen Saison vorne mit

Erst im Schlusssprint muss er sich Alexander Gritsch geschlagen geben. Die Schweizer Handbikerinnen und Handbiker holen in Marina di Massa insgesamt vier Podestplätze.

11. April 2022

Mit dem Ziel "mit den grossen Namen" mitfahren zu können, kommt Fabian Recher aus dem Trainingslager ans Rennwochenende in Marina di Massa. Dieses Vorhaben setzt er im Strassenrennen am Samstag (fast) in Perfektion um. Das Rennen über 56 Kilometer dauert und dauert und der Schweizer fährt weiterhin ganz vorne mit. Erst in wortwörtlich letzter Sekunde muss er sich Alexander Gritsch geschlagen geben. Der Österreicher hat an den Paralympics im vergangenen Jahr Bronze im Zeitfahren gewonnen und auch in Marina di Massa siegt er im Kampf gegen die Uhr. Recher muss sich auch wegen technischen Problemen am erstmals gefahrenen Handbike mit dem achten Platz begnügen. Neben Recher stehen in der Kategorie MH4 auch die Schweizer Nicolas Chammartin und Tobias Lötscher am Start. Chammartin belegt im Strassenrennen den 16. und gegen die Uhr den 11. Platz. Lötscher wird 11. respektive 15. 

Auch nach den Paralympics ist Heinz Frei weiter rennmässig dabei. Bei den MH3 kommt er im Strassenrennen auf den neunten Rang und verbessert sich im Zeitfahren noch um einen Platz. Cornel Villiger klassiert sich im Strassenrennen direkt hinter Frei auf Rang 11 und wird im Zeitfahren 13. Als 12. komplettiert Nick Fankhauser im Strassenrennen das Schweizer Trio. Im Zeitfahren klassiert er sich auf dem 15. Rang.

Zwei Podestplätze gehen auf das Konto von Sandra Stöckli. Die Vize-Weltmeisterin der Kategorie WH4 entscheidet das Strassenrennen im Zielsprint für sich. Im Zeitfahren verliert Stöckli dann auf Svetlana Moshkovich auf 14 Kilometer 30 Sekunden und wird Zweite. Für das vierte Schweizer Podest ist Benjamin Früh bei den MH1 besorgt. Im Zeitfahren holt er sich auf einer Strecke, die nicht unbedingt auf ihn zugeschnitten ist, den dritten Platz. Am Samstag im Massenstart ist er noch auf den sechsten Platz gekommen. Alain Tuor verpasst da das Podest als Vierter nur um zehn Sekunden und wird im Zeitfahren Fünfter.

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